„21st Century Learning Design“ und drei Webinare

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Wie versprochen gebe ich euch einen Einblick in meine Vorbereitungen zum „Microsoft in Education Global Forum“ in Barcelona. Zur gemeinsamen Vorbereitung finden für alle Expert Educator vier Web-Seminare (so genannte Webinare) statt. Da am Mittwoch bereits das Dritte durchgeführt wurde, möchte ich euch davon und vom „21st Century Learning Design“ mehr erzählen.

Beim ersten Webinar ging es hauptsächlich um organisatorische Hinweise, Aufgaben und Erklärungen. Dabei war es spannend mit diversen Microsoft Expert Educators ein erstes Mal in Kontakt zu treten. Mit Kurt Söser aus Österreich und Michael K. Fees aus Deutschland entwickelte sich eine erste Gruppe von deutschsprachigen Expert Educators. Später sind Thomas Dahnke und Dr. Holger Fröhlich, beide aus Deutschland, zu uns gestossen. Es handelt sich dabei um spannende Lehrpersonen mit unterschiedlichem und interessantem Hintergrund. Wir organisieren uns zum Beispiel über eine gemeinsame OneNote-Datei, bei welcher wir aktuelle Informationen zum Forum oder zur Planung der Aktivitäten unter dem Jahr organisieren. Ebenfalls kommunizieren wir parallel zu den Webinaren via Facebook miteinander.

Thema der drei weiteren Webinare ist das „21st Century Learning Design“. Wie im Neujahrsblog-Eintrag beschrieben geht es dabei nicht nur um das Thema des ICT- Einsatzes im Unterricht und die Medienkompetenz, sondern auch um Zusammenarbeit, ganzheitlicher Wissensaufbau, praxisorientierte Problemlöse-Strategien, Selbständigkeit (im Sinne von eigenständigem Planen des Lernens) und Kommunikationsfähigkeiten (siehe auch www.itlresearch.com ).
Die Auseinandersetzung basiert auf den verändernden Anforderungen der Gesellschaft und der Wirtschaft an die Lernenden im 21. Jahrhundert. Durch die digitale Revolution wurden nicht nur Arbeitsplatzgestaltung und die Arbeitsweisen grundlegend verändert. Auch die Anforderungen an die in der Schule erlernten Fähigkeiten haben sich stark verändert bzw. verändern  sich momentan grundlegend. Geht man aus, dass die Studie/Prognose von McKinsey (2011) zutrifft, so existieren 60% der Jobs im Jahr 2020 heute noch nicht. Das heisst wir bereiten heute in der Schule Jugendliche auf Jobs vor, welche wir noch überhaupt nicht kennen. Beim „21st Century Learning Design“ geht es unteranderem um die Optimierung von Aufgabenstellungen, so dass die Lernenden dabei Fähig- und Fertigkeiten entwickeln können, welche sie im 21. Jahrhundert benötigen, um langfristig für den sich verändernden Arbeitsmarkt bereit zu sein.

Bei der Auseinandersetzung mit dieser Thematik stelle ich mir automatisch auch Fragen zu meiner Unterrichtstätigkeit. Ich bin der Meinung, dass ich als Lehrperson mir bewusst sein muss, wie aktuell in der Wirtschaft gearbeitet wird. Der Lebensraum Schule soll die Lernenden auf genau diese Arbeitsweisen adäquat vorbereiten. Wie wird sich langfristig die Gestaltung von Schulräumen verändern? Wie werden sich Regelungen zum Einsatz von Smartphones und Tablets allgemein in den Schulen verändern? Wie wird sich der Beruf der Lehrperson verändern? …? Das sind Fragen, welche jede Person heute für sich bzw. für die eigene Schule beantworten kann. Es bleit jedoch spannend wie sich der Lebensraum Schule weiterentwickelt und in welchem Zeitplan dies geschehen wird.

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